Aus der Reihe: „Objektgeschichten: Das Team stellt sich vor“
Für Heide Barrenechea, Leiterin des Humboldt Labors, steht die Vitrine mit den Berliner Steinen sinnbildlich für das, was „On Water. WasserWissen in Berlin“ ausmacht. Gleich am Eingang zum Hauptraum und als erstes Exponat der begehbaren Landschaft versammelt sie Objekte aus allen vier Einrichtungen der Berlin University Alliance (BUA) – und bringt sie auf überraschende Weise miteinander ins Gespräch.
Denn Stein ist hier nicht gleich Stein. Die Exemplare aus den Sammlungen der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin sind jeweils Jahrmillionen alt und stammen vom einstigen Meeresboden unter Berlin. Bis heute finden sich darin Spuren dieser Zeit, wie etwa Skelettfragmente von Muscheln oder Knochen eines Meeresreptils. Die Steine aus der Sammlung der Charité dagegen sind menschliche Gallensteine. Gerade diese unerwartete Gegenüberstellung gefällt Heide Barrenechea:
„Die Vitrine mit den Steinen spricht mich deshalb an, weil sie Steine der vier Berliner Exzellenzunis enthält und somit dem Wunsch nachkommt, die Forschung aller Universitäten gleichermaßen in der Ausstellung zu zeigen. Und weil dies auf eine gleichsam ironische wie inhaltlich konsistente Art und Weise passiert.“
