Wasser verbindet Meere und Wolken, Gletscher und Städte, Menschen, Tiere und Pflanzen. Es fließt durch Landschaften, Körper und Geschichten – und steht im Zentrum der Ausstellung „On Water. WasserWissen in Berlin“. Am 20. Oktober 2026 erscheint der begleitende Ausstellungskatalog „On Water. Fluid Perspectives“.
Ein Blick in den Katalog
Der Katalog führt die Fragestellungen und Perspektiven der im Herbst 2025 im Humboldt Labor eröffneten Ausstellung weiter. Dabei greift er die elf Zonen der Ausstellung auf und überführt ihre räumliche Dramaturgie in eine eigene publizistische Form. Die Publikation bringt Forschung aus der Berlin University Alliance zusammen und fragt disziplinübergreifend, was wir vom Wasser lernen können: von seinen Kreisläufen, seiner Anpassungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, Verbindungen zu schaffen. Visuelle Spuren der Ausstellung verweben sich mit Stimmen von Forschenden aus Berlin. Die drei Essays der Herausgeber*innen und der Anthropologin Veronica Strang (University of Oxford) schärfen darüber hinaus den Blick für Wasser als alltägliches Phänomen, verbindende Denkfigur und kulturell wie gesellschaftlich geprägtes Element.
Am unteren Rand jeder Seite eröffnet sich außerdem ein weiterer Weg durch den Katalog: Dort begleitet ein fluider Pfad die einzelnen Kapitel. Er versammelt wissenschaftliche Fakten, historische Beobachtungen und poetische Fragmente. Wie eine Nebenströmung zieht er sich durch den Katalog und lädt dazu ein, Wasser nicht nur als Gegenstand des Wissens, sondern auch als Quelle von Ideen, Bildern und Geschichten zu betrachten.
Am Ende des Katalogs findet sich eine Seite mit einem QR-Code, der es ermöglicht, dem Wasser zu lauschen. Wasser rauscht, tropft, knackt, gluckert, brandet und fließt. Es klingt anders, je nachdem, ob es sich in Flüssen, Ozeanen, Gletschern, Wolken oder Objekten technischer Infrastruktur befindet. Die Audiostücke erweitern den Katalog um eine sinnliche Dimension und eröffnen so neue Zugänge über das Hören.
Damit richtet sich der Katalog nicht nur an Besucher*innen der Ausstellung, sondern an alle, die sich für Wasser und seine vielfältigen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge interessieren.
